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Die Selbstverteidigung mit Hieb- und Stichwaffen ist so alt wie die menschliche Zivilisation. Schon lange bevor die ersten
Metalle verarbeitet werden konnten, verwendete der Mensch Stöcke, Knüppel oder große Knochen als Schlagwaffen. Diese Fähigkeit steigerte seine Kampfkraft mit einem Mal um ein Vielfaches. Der
existentielle Vorteil trieb über Jahrtausende die Entwicklung und Verfeinerung der Schlag- und Schneidwaffen und deren effektive Handhabung voran. Erst mit der Erfindung der Schusswaffen wurde dieser
Fortschritt mehr oder weniger zum Stillstand gebracht.
In den gegenwärtigen europäischen Gesellschaften hat die Selbstverteidigung mittels Schlagwaffen einen neuen Stellenwert
erhalten, da durch Waffengebrauch Nachteile an Körperkraft und –masse zwar sehr einfach ausgeglichen werden können, derselbe aber strengen Gesetzen unterliegt.
Unter dem prägenden Einfluss von Großmeister Bill Newman entwickelten Generationen von fähigen Escrimadores aus einem
philippinischen Kampfstil eine moderne Waffenkampfkunst, die den Erfordernissen einer wirksamen Selbstverteidigungsmethode in einer westlichen Gesellschaft voll gerecht wird.
Wir beschäftigen uns im Waffenkampf-Unterricht am Mittwoch mit Waffen aller Art, angefangen vom 60 cm - Stock über Messer und Langstock bis zu
Alltagsgegenständen wie Feuerzeug, Schlüsselbund etc.Ziel ist es, sich sowohl gegen bewaffnete Angriffe als auch selbst notfalls mit Hilfsgegenständen verteidigen zu können.
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